Ich breche.
Wie Wundschorff.
Wie der erdige Geruch von einem neuen, gleichgültigen Tag.
Von der Stille, dem Wind und meinem Schritten auf den Kieseln im Hof.
Von einem alten Hund, der jeden Tag aufs Neue seine Wunden leckt um dann wieder mit ihnen aufzustehen
Wie lange kann ich noch brechen. Wie lange kann ich mich immer wieder zurückschmiegen und in meine alte Mulde formen, bis ich mein stilles Ende finde?
Denn auch wenn das brechen ein lauter, grandioser Vorgang ist, das gebrochen sein ist leise.
Immer noch der erdige Geruch von einem neuen, gleichgültigen Tag.
Von der Stille, dem Wind und jemandes Schritten auf den Kieseln im Hof.
Von unserem alten Hund, der diesen Morgen nur noch ein kaltes, regungsloses Bündel Fell und Zähne ist.






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